Auf nach Neuseeland!

Neuseeland!!! Nach zwei Flügen und einem fünfstündigen Aufenthalt in Sydneys Transitbereich sind wir ENDLICH in Christchurch auf Neuseelands Südinsel eingeflogen. Und … wir frieren!

Eigentlich dachte ich, hier wäre Sommer. Soweit zumindest der Plan. Wie sich die durchschnittlichen 22 Grad errechnen, erfahre ich noch am Flughafen von der sehr netten Frau bei der Passkontrolle (die uns auch noch einmal erinnert, an den Linksverkehr zu denken und uns eine unvergessliche Zeit wünscht): Je nachdem, ob der Wind aus Nord oder Süd bläst, haben wir an die 30º oder halt nur knapp über 10º. Von einem auf den anderen Tag ein ziemlicher Unterschied. Macht aber Sinn, da die Antarktis ja nicht ganz so weit weg ist. Deshalb laufen die meisten Menschen hier auch mit kurzer Hose, Flip-Flops, Pullover und Wollmütze herum, wie sich später in der Stadt beobachten lässt.

Nach der Passkontrolle geht es durch den Zoll. Und den nehmen die Kiwis sehr genau. Da wir über die Einfuhrbedingungen von Lebensmitteln vorher einiges gelesen hatten, aber auch nichts wegwerfen wollen (oder im Flugzeug alles in den Bauch stopfen, so wie die zwei Mädels auf den Nachbarsitzen), haben wir alles Essbare bzw. Verdächtige in eine Tüte gesteckt, die wir den Kontrolleuren dort präsentieren. Leider müssen wir ausgerechnet Jakobs Apfel, den er zuvor in Sydney geschenkt bekommen hatte, zurück lassen. Wir werden noch einmal gefragt, ob das auch alles sei und darauf hingewiesen, dass ein verschwiegener Apfel 400 Neuseeland-Dollar Strafe nach sich zieht. Was wir sehr angenehm finden, ist dass die Beamten trotz einer sehr konsequenten Vorgehensweise extrem freundlich und gutgelaunt sind. Das kennen wir von deutschen Flughäfen auch anders.

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Nachdem unsere Taschen und Jakobs Fuchs noch genauestens - unter anderem von einem Beagle - inspiziert, beschnuppert und schließlich als ungefährlich deklariert werden, machen wir uns nach einer Stunde auf zu unserem Shuttle. Auf dem etwa 20-minütigen Weg zu unserer Unterkunft erzählt uns der Fahrer (er hat wohl vorher als Fremdenführer gearbeitet) unterwegs fröhlich alles mögliche über seine Stadt.

„Wir bestellen zwei große Margherita to go, ein Bier vom Fass und einen kleinen Cidre, um die Wartezeit zu verkürzen. Kostenpunkt: schlappe 50 Dollar.“

Im "Dorset House" angekommen atmen wir erst mal durch und lassen uns auf die Betten fallen. Unser Backpacker liegt recht zentral an dem größten Park Christchurchs gelegen. In der Nähe sind einige nette Restaurants und Kneipen. Zum Zentrum sind es gute 10 Gehminuten. Unser Zimmer ist einfach aber gemütlich eingerichtet. Es gibt sehr saubere Gemeinschaftsduschen, eine Lounge mit Billardtisch, Waschmaschine und Trockner, eine große Küche sowie schnelles Internet. Zudem eine ganze Menge Infos, Tipps und Ratschläge von anderen Reisenden.

Obwohl wir schon ziemlich platt sind, wollen wir an unserem ersten Abend noch kurz einen kleinen Spaziergang machen und die wirklich frische und gute Luft genießen, bevor es ins Bett geht. Zudem wollen wir Jakob, dem die Zeitumstellung bis jetzt nicht wirklich zu schaffen macht und der sich beachtlich schlägt, nicht zu früh ins Bett legen. Unsere knurrenden Mägen machen sich bemerkbar, als wir an einer netten kleinen Pizzeria vorbei kommen. Wir bestellen zwei große Margherita to go, ein Bier vom Fass und einen kleinen Cidre, um die Wartezeit zu verkürzen. Kostenpunkt: schlappe 50 Dollar. Das vergleichsweise günstige Leben in Thailand ist augenscheinlich vorbei.

Gestärkt von einer wirklich guten Pizza, die wir sehr genossen haben, fallen wir an unserem ersten Abend in Neuseeland alle todmüde aber glücklich ins Bett.

Tags: Christchurch, Ankunft, New Zealand, Neuseeland

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