Haere Mai - Welcome to the Catlins: Von Nugget Point bis Waikawa

Nachdem wir Dunedin hinter uns gelassen haben geht es jetzt für uns geradewegs weiter in Richtung Süden: Die Catlins rufen! Diese Region liegt völlig abgelegen am südlichsten Ende der Südinsel und sieht deutlich weniger ausländische Besucher.

Wetterfest ausgestattet machen wir uns als offensichtliche Touristen (zu erkennen am weißen Camper und den langen Hosen) auf den Weg und mischen uns unter die urlaubenden Kiwis (klapprige Campingmobile und kurze Hosen gepaart mit Flip Flops).

Bevor wir unseren ersten "Freedom-Campingplatz" (die sind kostenlos und oft wunderschön gelegen) erreichen, machen wir einen kleinen Abstecher zum Tunnel Beach (dort führt uns tatsächlich ein Tunnel in eine völlig geschützte Bucht und wir fühlen uns etwas wie in einer Szene in Herr der Ringe) und zum Nugget Point, dem wohl schönsten Aussichtspunkt der Catlins. Völlig fasziniert beobachten wir die wellengepeitschten Klippen, die wie scharfe Zähne aus dem Wasser ragen und die Seebären, die hier dem Wetter trotzen.

Eine Schotterstraße führt uns am frühen Abend zu unserem Campingplatz am Jack´s Bay. Leider haben wir etwas Pech mit dem Wetter und spüren die kräftigen Südwinde, die aus der Antarktis blasen und zudem auch noch eine Regenfront mitbringen. Wir machen es uns also im Camper gemütlich. Jakob klebt mit etwas Unterstützung fleißig Sticker in sein neu erworbenes "Activity Book" ein.

„Gleich am Wasser angekommen gibt es für Jakob einiges zu entdecken. So werden erst einmal Steine und Muscheln genauestens untersucht. Danach wird die eine oder andere Möwe verfolgt. Schließlich muss natürlich noch etwas "Plitsch-Platsch" erledigt werden.“

Am nächsten Morgen geht es für uns weiter entlang der Küste zu den beeindruckend malerischen Purakaunui Falls, die sich über mehrere Etappen lauthals in die Tiefe stürzen. Der Weg dorthin (hin und zurück 20 Min.) führt uns in einer Regenpause durch einen kühlen Wald vorbei an Toraras und Baumfarnen.

Über die "Southern Scenic Route" fahren wir anschließend weiter in das westlich gelegene Papatouwai, wo wir auf dem dortigen DOC-Campingplatz übernachten. Da es endlich aufgehört hat zu regnen, entscheiden wir uns dazu, den empfohlenen "Forest and Beach Walk" zu unternehmen. Wir starten den kurzen Wanderweg direkt vom Campingplatz aus. Gleich am Wasser angekommen gibt es für Jakob einiges zu entdecken. So werden erst einmal Steine und Muscheln genauestens untersucht. Danach wird die eine oder andere Möwe verfolgt. Schließlich muss natürlich noch etwas "Plitsch-Platsch" erledigt werden. Der Weg führt uns vorbei an der Mündung des Tahakopa Rivers in Richtung Küste und wieder zurück durch ein malerisches Waldstück.

Bevor es für uns am nöchsten Morgen weiter geht, halten auf einen kurzen Kaffee bei der schräg gegenüber des Campingplatzes gelegenen "Lost Gypsy Gallery". Die aus lauter Fundstücken gefertigten Exponate des Künstlers Blair Sommerville sind definitiv ein "Must-See". Die beeindruckend-verwirrende Sammlung im Eingangsbereich sowie in seinem Bus (Eintritt frei) ist nur ein Vorgeschmack auf die unglaublich skurrilen Kreationen des eigentlichen Museums (wir haben dafür sehr gerne 5NZ$ gezahlt). Hier lassen wir uns besonders von den dröhnenden Klängen und bunten Lichtern der Orgel beeindrucken.

Und während Jakob seinen Mittagsschlaf im Kindersitz geniesst, tuckern wir mit unserem Camper weiter entlang der Küste nach Waikawa. Dort gönnen wir uns zum ersten Mal "Fish and Chips" am "Famous in Southland! Blue cod fish 'n chip Caravan". Leider sind wir alle mehr von den Chips als vom Fish angetan und pimpen das Abendessen am Camper mit einem frischen und weniger geschmacksneutralen Salat. Durch die Eindrücke des Tages gesättigt fallen wir mit dicken Bäuchen müde ins Bett.

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Tags: Waikawa, Nugget Point, Catlins, New Zealand, Neuseeland

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