Bye Bye Southland - Hello Fiordland!

Bevor wir uns ins Fiordland aufmachen, nutzen wir - wie viele andere Reisende - die Vorzüge des Städtchens Invercargill als Station zwischen Catlins und Fiordland. Die flache und uns nicht sonderlich spektakuläre vorkommende Stadt erfüllt alle Schlüsselanforderungen wie ATM, Supermarkt und Tankstelle.

Auf dem von Doug und Wendy geführten „Central City Camping Park“ machen wir Gebrauch von Waschmaschine und Trockner und nutzen den liebevoll eingerichteten Aufenthaltsbereich (das Wetter ist leider immer noch nicht sommerlich :-( ) Das ist auch der Grund, warum wir für Jakob kurzerhand noch einmal bei Kathmandu zuschlagen und ihn mit Regen- und Fleecejacke einzukleiden.

Aufgetankt und frisch geduscht machen wir uns mit wohl riechender Wäsche und sämtlichen Einkäufen auf den Weg in Richtung Fiordland. Auf der Fahrt dorthin legen wir einen ersten kurzen Zwischenstopp im 38 km entfernten Riverton ein. Weiter führt uns die Southern Scenic Route zur Colac Bay, einem wundervollen Ort zum Surfen und auch zum Delphine beobachten.

„Während Hagen und ich im nostalgischen Haushaltströdel stöbern, beschäftigt sich Jakob in der Kinderecke mit Spielzeug aus vergangenen Zeiten.“

Vorbei an "Monkey Island" - einer kleinen, vorgelagerten Insel, auf der wir später wieder landen werden - führt uns die hügelige Küstenstraße ins verschlafene Tuatapere (ein altes Holzfällerstädtchen). Dort kehren wir zu Kaffe und Kuchen ins Yesteryears Museum Café ein. Zu Johnny Cash vom Plattenteller genießen wir Aunt Daisys liebevoll gebackenen Kuchen und einen leckeren Kaffee. Und während Hagen und ich im nostalgischen Haushaltströdel stöbern, beschäftigt sich Jakob in der Kinderecke mit Spielzeug aus vergangenen Zeiten. Zum Schluss nehmen wir uns ein Glas von Daisys hausgemachter Raspberry-Marmelade und einen Pott Catlins-Honig mit.

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Anstatt uns aber weiter ins Fiordland aufzumachen, beschließen wir, zum Monkey Island zurück zu fahren und auf dem dortigen Freedom Campingplatz am Strand zu übernachten. Das kleine grasbewachsene Inselchen, welches ausschließlich bei Ebbe zugänglich ist, besuchen wir bei nahezu milden windstillen Temperaturen.

Am nächsten Morgen genießen wir von der Sonne geweckt eben diese am Strand, bevor wir uns in unseren Camper schwingen und den tiefen Süden Neuseelands Kilometer für Kilometer verabschieden.

Nach einem kurzen Zwischenstopp an der 1899 errichteten Clifden Suspension Bridge, einer der längsten Brücken auf der Südinsel, erreichen wir am Nachmittag Manapouri (Ausgangspunkt für Bootstouren zum Doubtful Sound). Dort angekommen bestaunen wir als allererstes die Naturszenerie des gleichnamigen Sees. Wir schlängeln uns weiter in Richtung Te Anau, wo wir uns in ansässiger i-Site Informationen zu Tageswanderungen, DOC (Department of Conservation)-Campingplätzen und Touren im Fiordland National Park einholen und erreichen nach weiteren 20 Minuten Fahrt die Henry Creek - Campsite.

In einer schönen Camping-Bucht mit Blick auf den Lake Te Anau relaxen wir bei Bier und Wein, um uns am nächsten Tag mit Jakob auf die erste Tageswanderung zu begeben.

Tags: Monkey Island, Southland, Yesteryears Cafe, New Zealand, Neuseeland

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