Ich bin keine Surf-Expertin und lerne jedes Mal dazu, wenn ich in den Wellen bin. Trotzdem ist dieser Sport meine große Leidenschaft und stillt meine Sehnsucht nach Freiheit. Ich liebe es im Wasser zu sein, auf das nächste Set zu warten und die Wellen zu lesen.

Draußen, auf dem Board, ist es einfach, sich auf den Moment zu fokussieren und im Hier und Jetzt völlig bei sich zu sein. Körper und Geist sind absolut verbunden mit der Natur. Es ist wie eine Art Meditation, ein einzigartiges Gefühl, was einen irgendwie süchtig macht.

Dieses unbeschreiblich wohlige Gefühl durfte ich auch auf Bali erleben: In Canggu angekommen habe ich mir neben einem Roller mit "Surfboard Rack" im Charly Brown Surf Shop ein Brett geliehen und war nahezu jeden Tag surfen. Durch einen der vielen Shortcuts mitten durch die Reisfelder ging es zu den einzelnen Spots. Alleine in und um Canggu herum gibt es fast 30 Spots . Old Man’s, Echo Beach und Berawa sind meine Favoriten.

In deisem Surf-Mekka lässt sich fast das ganze Jahr über surfen! Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene - Kurs-Interessierte finden etliche Surfcamps. Hier eine kleine Auswahl:

Für ein erstes Schnuppern findet man lokale Surfguides sowie einen Boardverleih am Strand: Surfboards kannst Du Dir – z.B. am Batu Bolong Beach (Old Mans Beach) - für 50.000 Rupien pro Session (etwa 3,30 EUR) ausleihen. Allerdings fehlt Dir dabei natürlich der gesamte theoretische Teil über Wellenkunde, Strömungen, Vorfahrtsregeln etc....

Nach intensiven Surf-Tagen sorgt Yoga für einen optimalen Ausgleich. Es löst die durch das Surfen verspannten Muskelpartien und dehnt beanspruchte Bänder. In Canggu werden Yoga-Interessierte schnell fündig: Desa SeniSerenity Eco Guesthouse oder Samadi sind nur drei der möglichen Yoga-Schulen. Die Preise für eine Yogaklasse liegen zwischen 8-12€. Teilweise werden diese in den oben genannten Camps gleich mit angeboten. Egal, welche Art von Yoga du bevorzugst, Bali eignet sich für Einsteiger ebenso wie für eine Yoga-Lehrer-Ausbildung.

Wir haben den relaxten Surfstyle, die spürbare Kreativität und das grandiose Essen Canggus sehr genossen – was insbesondere an den tollen Menschen liegt, die wir in den vier Wochen kennen lernen durften.

Auch Jakob konnte erste Erfahrungen auf dem Surfbrett sammeln und ist völlig „stoked“. Ich kann es kaum erwarten, den ersten Kurs mit ihm zu machen. Dafür sollte unser „Grommet“ allerdings erstmal schwimmen lernen ☺ Ich muss mich also noch ein wenig gedulden, wenngleich ich schon jetzt unsere Koffer für den nächsten Trip packen könnte!

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