The Elephant Experience

Der Ausflug auf dem gutmütigen Dickhäuter gehört definitiv zu einem von Jakobs Highlights. Am späten Vormittag werden wir von unserem Shuttle auf einer etwa 20-minüten Fahrt vom Klong Muang Beach in die Natur des Landesinneren gebracht.

Dort angekommen werden wir in dem kleinen Elefanten-Camp von einem Rasta-Thai herzlich begrüßt und unserer Elefantendame Leila vorgestellt. Jakob ist schon jetzt völlig hin und weg von dem imposanten Tier. Kurze Zeit später sitzen wir weit oben auf eben diesem in einer Art Sattel.

Vor uns gleich hinter den Ohren des grauen Riesen nimmt unser Guide platz. Wir lassen uns von Leila auf und ab schaukelnd durch den Dschungel auf kaum erschlossenen Pfaden tragen. Dabei darf unsere 47-jährige Dame weitestgehend selbst bestimmen, wo sie lang laufen mag. Nach etwa 20 Minuten überlässt unser Guide Hagen die Zügel. Wir reiten weiter durch unberührte Natur und sind hautnah dabei, als unsere Dame einen dicken Stamm mit ihrem Rüssel problemlos in zwei Stücke teilt und aus dem Weg schafft. Auch ich darf den vordersten und zugleich wackligsten Platz auf dem Elefanten einnehmen - was für ein beeindruckendes Gefühl, den borstigen Kopf und die Ohren des Giganten an seinen Beinen zu spüren.

Los geht´s
Ein Ausritt
Schön wackelig
Danke sagen
Und zu essen geben
Mehr!
Hallo!
Verabschieden

Auf dem Rückweg führt uns Leila durch einen Fluss und bespritzt sich selbst mit einem Schwung Wasser - eine willkommen Abkühlung. Zurück am Ausgangspunkt unseres Treks darf Jakob auch noch einmal ganz vorne platz nehmen und ist darüber unendlich stolz. Auch bei der anschließenden Fütterung der Tiere zeigt Jakob kein bisschen Angst. Er schnappt sich ein Stück Gurke nach dem anderen und füttert Leila, indem er ihr das Gemüse völlig selbstverständlich zum Rüssel reicht.

„Fazit: Eine tolle Erfahrung und definitiv einen Ausflug wert – insbesondere mit Kind“

Danach darf sich unsere Elefantendame noch einmal ohne uns im Fluss baden und genießt dies in vollen Zügen. Wir begleiten sie natürlich am Ufer stehend.

Zum Schluss gibt es noch eine dicke Umarmung von Jakob. Anschließend müssen wir uns schweren Herzens von den Dickhäutern verabschieden.

Fazit: Eine tolle Erfahrung und definitiv einen Ausflug wert – insbesondere mit Kind (Jakob erzählt uns selbst heute manchmal noch von dem gigantischen Ausritt). Wir raten aber definitiv zu einer Tour in einem kleinen Camp und sind überhaupt keine Freunde von Elefantenshows oder Ähnlichem.

Tags: Andaman Coast

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