Chatuchak Weekend Market

Der vermeintlich weltgrößte Wochenend-Markt ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Trotzdem möchten wir Euch von unserem Ausflug dorthin berichten, da er auch mit Kleinkind definitiv einen Besuch wert ist.

Von unserer Unterkunft in Banglamphu nehmen wir an diesem Samstagmorgen für 120 Bath (ca. 3 Euro) ein Taxi. An unserem Ziel angekommen, sind wir beeindruckt von der Größe des Marktes. Kein Wunder: Strömen doch täglich 200.000 – 300.000 Besucher auf den Marktplatz, um sich die mehr als 10 000 Stände anzusehen.

Auf dem riesigen Markt gibt es wirklich alles: Fashion (Kleidung, Taschen, Schuhe, Schmuck) von örtlichen Jungdesignern als auch massenweise Fake-Artikel, Deko, Geschenke, Instrumente und Souvenirs, Pflanzen und Gartenartikel, alles rund ums Tier, Kunst und Kunstartikel, Sammlungen (Antiquariat, Bücher, Münzen), Spa Artikel (Aroma, Kerzen etc.) und natürlich unzählige Getränke- und Essensstände.

Uns interessieren weniger die vielen gefälschten Labels, sondern mehr die kleinen Stände in denen lokale Designer Ihre Waren anbieten. Wir shoppen zunächst gezielt ein paar Sachen (das übliche Feilschen gehört natürlich an fast jedem Stand dazu) um uns im Anschluss nach einem kurzen Snack mit der Menschenflut treiben zu lassen.

Jakob findet das verrückte Treiben ganz aufregend und möchte an jedem Stand alles ausprobieren. Vor allem die ganzen Musikintrumente haben es ihm angetan. Die Hitze und der Trubel setzen ihm dabei, gottseidank, nicht zu sehr zu. Allerdings gewinnt irgendwann die Müdigkeit Oberhand und Hagen bereut das erste mal, die Trage zu Hause gelassen zu haben. Also darf Jakob auf seinen Arm und dort die restliche Zeit friedlich vor sich hin schlummern. Das ist ist natürlich auf Dauer etwas anstrengend und Anprobieren von T-Shirts hat sich damit auch erledigt - aber so wird wenigstens Geld gespart.

Ankunft
Map
Musik
Trommeln
Eis
Abfahrt

Wir sehen auf dem Markt auch einige Leute mit Kinderwagen - finden das aber auch nicht wirklich praktisch, da es in den Gängen schon sehr eng und holprig werden kann. Beim nächsten Mal kommen wir bestimmt mit Trage wieder!

„Allerdings gewinnt irgendwann die Müdigkeit Oberhand und Hagen bereut das erste mal, die Trage zu Hause gelassen zu haben.“

Am Ende haben wir es zwar nur durch einen Bruchteil der unzähligen Gänge geschafft, hatten aber einen unvergesslichen Tag mit einem verdammt leckeren, handgemachten Kokos-Eis als krönenden Abschluss.

Fazit: Must see! Egal ob mit oder ohne Kleinkind, der Besuch des Marktes ist definitiv eine Tour wert. Wir empfehlen Euch leichte Kleidung, eine Trage, ausreichend Trinkpausen und immer einen Blick auf Eure Wertsachen zu haben. Sehr lohnenswert ist das Essen an den Ständen im Außenbereich.

Kommentare (1)

  • hosting

    https://www.monika-wagner.com//images/cheapest-hosting-web-64333.jpg

Kommentar hinzufügen
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok